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3. Februar 2016: Winterwanderung auf den Hausberg

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25 Personen hatten sich eingefunden, um an der Winterwanderung der SPD-Abteilung Hörden teilzunehmen. Der Vorsitzende Helmut Minne begrüßte die Wanderfreunde und übergab die Führung an Rudi Armbrecht weiter.

Dieser hatte für die geplante Route, die zum Hausberg führte, vorgesorgt und den Geologen Firouz Vladi eingeladen, der uns auf der Wanderung einiges über den jetzigen Verlauf der Sieber, der Lonau und der großen und kleinen Steinau berichtete. Im Bereich der Aschenhütte befindet sich das größte Versickerungsgebiet des Siebersystems. Wassermarkierungen haben ergeben, dass das versunkene Sieberwasser nach drei Tagen in der Rhumequelle wieder zu Tage tritt. Im Jahresdurchschnitt versickern in der Sieber etwa 19 Mio. Kubikmeter Wasser in den verkarsteten Untergrund.

Winterwanderung Hörden 2016 1

Auf dem 244 Meter hohen Hausberg liegt der Rest eines Ringwalls.Er gehört zu einer alten Burganlage, die Kalkburg, die 1337 als Nyge Hos (Neues Haus) erstmals urkundlich erwähnt wurde. Am Hausberg wurde auch schon nachweislich um 1750 Gips abgebaut, allerdings zunächst nur erst gebrochen. Erst später wurden am Hausberg Gipsmühlen gebaut. Noch heute befinden sich oberhalb der Straße Reste von zwei alten Gipsöfen. Der Gipsbruch am Hausberg lieferte den „Alabaster“, einen Gips von blendend weißer Farbe.

Winterwanderung Hörden 2016 2

Nach diesen Vorträgen auf und am Hausberg ging es zurück nach Hörden, wo Vera Minne schon mit Kaffee, Glühwein und Schmalzbroten auf uns wartete, bevor es dann zum gemeinsamen Grünkohlessen kam. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen, der von einer Mitwanderin gespendet war.

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