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Spielplatz Wulften Foto: Herma Niemann
Spielplatz Wulften

25. Juni 2021: SPD Wulften: Auch die Krippe sollte für alle beitragsfrei sein

Die Abteilung will Angebote für Kinder und Jugendliche erweitern und setzt sich auch für einen finanziell attraktiven Willkommensgruß für Neugeborene ein.

Wulften. Nicht nur die Grundschule, sondern auch der Kindergarten ist eine wichtige Institution der Bildung und frühkindlichen Förderung. Und der Übergang zur Grundschule ist wiederum ein wichtiger Meilenstein im Leben eines Kindes. Kurze Beine, kurze Wege, das gilt auch in Wulften und soll nach Auffassung der SPD-Abteilung so bleiben und das Angebot für Kinder und Jugendliche sogar noch weiter ausgebaut werden. Gegenwärtig besteht der Integrative Kindergarten „Regenbogen“ in der Jahnstraße aus drei Gruppen: einer Krippengruppe, einer Kindergarten-Gruppe und einer integrativen Kindergartengruppe. Die aktuellen Betreuungszeiten sind schon den Wünschen der Eltern entsprechend von 7.30 bis 16 Uhr eingerichtet worden. „Der Besuch des Kindergartens ist beitragsfrei, lediglich für die Krippengruppe müssen die Eltern einen Beitrag zahlen“, so der Bürgermeister und stellvertretende Vorsitzende der Abteilung, Henning Kruse „hier wollen wir darauf einwirken, dass auch diese Elternbeiträge wegfallen“. Wie der Besuch einer allgemeinbildenden Schule müsse auch der Besuch einer Kindertagesstätte für alle frei sein. Dafür will sich die SPD-Abteilung einsetzen. „Das gehört zu unserem Verständnis von Demokratie“. Einen Wunsch hat die Landes-SPD schon erhört: Die dritte Kraft in allen Kita-Gruppen kommt. Die in den nächsten Jahren anfallenden Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten würden ebenso ganz oben auf der Agenda stehen. „Bei unseren Kleinsten zu sparen geht gar nicht“, betont Kruse. Denn gerade durch das Programm „Jung kauft Alt“ sei es in den vergangenen Jahren gelungen, dass sich verstärkt junge Familien in Wulften heimisch fühlen. Und damit sei man auch in der Pflicht, nicht nur den Kindergarten entsprechend zu unterstützen, auch die Grundschule vor Ort sei für die Wulftener eine unverzichtbare Institution, die es unbedingt zu erhalten gelte. Damit einhergehend sei man sich mit dem Samtgemeindebürgermeister Rolf Hellwig einig, zukünftig eine Nachmittagsbetreuung für alle Schulkinder - egal, ob sie die Grundschule, die Oberschule oder das Gymnasium besuchen - anzubieten. Dies kann in Form einer reinen Betreuung geschehen, aber auch als Hausaufgabenhilfe und mit Freizeitangeboten versehen. Räumlichkeiten könnte es dafür in der Grundschule selbst oder in dem Oberschul-Gebäude in der Wiesenstraße geben. Auch die Angebote eines Jungendzentrums der Samtgemeinde sollten wieder in Wulften präsent sein, so Kruse. Die entsprechenden Rahmenbedingungen für Treffen unter Gleichaltrigen müssen geschaffen werden. Beim Ferienpass der Samtgemeinde Hattorf möchten die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD eine Änderung: Zukünftig sollte dieser an alle Jugendlichen kostenlos herausgegeben werden. Auch die drei Spielplätze in der Gemeinde sollen weiterhin mit attraktiven Spielgeräten und zusätzlichen Sitzgruppen ausgestattet werden. Besonders der Spielplatz in der Steinstraße (an der Bahn) sei durch die zentrale Lage sowie den zusätzlichen Bouleplatz besonders interessant. „In jüngster Vergangenheit konnten wir hier das große Kombi-Klettergerüst aufbauen, welches sehr gut angenommen wird“, so Kruse. Das alles seien Anreize, die das Dorf für junge Familien lebens- und liebenswert gestalten. „Kinder sind unser höchstes Gut. Besonders durch Geburten wird das Leben im Dorf noch schöner und wichtiger. Deshalb möchten wir dazu einen Anreiz geben und jeden Neugeborenen in unserer Gemeinde mit einem Willkommensgruß von 1.000 Euro begrüßen“.

Spielplatz Wulften Foto: Herma Niemann
Spielplatz Wulften

Zusätzlich zu den Wulftener Programmen „Jung kauft Alt“ und der Förderung von Neubauten möchte die SPD-Abteilung das Programm „Frischer Wind in alten Räumen“ ins Leben rufen. Damit sollen Leerstände im Bereich Gewerbe und Handel reduziert werden. „In Wulften gebe es einige sehr gut gelegene Objekte, alles ehemalige Läden, die wieder mit Leben gefüllt, das Dorf reizvoller und interessanter machen können,“ so Kruse. hn

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