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Harald Reinhardt_2 Foto: SPD

14. November 2016: Reinhardt macht seinem Herzen Luft

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Hördens bisheriger Bürgermeister und Gemeindedirektor Harald Reinhardt hat in seinem Rechenschafts- und Tätigkeitsbericht in der jüngsten Ratssitzung die Kommunalwahl 2016 kommentiert und an alle 14 Gemeinderatsmitglieder appelliert, sich auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren: „Nur gemeinsam sind wir stark, und nur gemeinsam können wir die Interessen unseres Dorfes nach außen, aber auch nach innen effizient vertreten.“ Im weiteren Verlauf seiner Rede machte er seinem Herzen Luft.

Auch verteidigte er die Umrüstung der Straßenlaternen auf Natriumdampflampen, wie sie alle Fraktionen gefordert hätten. LED-Lampen seien zum Zeitpunkt der Entscheidung zu teuer gewesen.

Weiter ging Reinhardt auf die Finanzen ein und stellte erfreut fest, dass die Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren keine neuen Schulden gemacht hat, obwohl Hörden kräftig investiert habe.

Zu den negativen Ereignissen zählte der Bürgermeister „öffentliche Diffamierungen und persönliche Beleidigungen auf Ratssitzungen und Elternabenden“. Sachbeschädigungen an den Fahrzeugen von Kindergartenmitarbeiterinnen und Eltern, Telefonterror und sogar Morddrohungen seien unerträgliche, feige und hinterhältige Reaktionen auf unbequeme Ratsentscheidungen gewesen.

Danach ging der Bürgermeister auf die Investitionen der vergangenen fünf Jahre ein.

Am Schluss seiner Rede sagte er den Ratsmitgliedern, dass Kommunalpolitik Interessenausgleich heiße, sich auf das machbare zu beschränken, Kompromisse zu schmieden und auch öfter mal Entscheidungen zu treffen, die Einigen nicht gefallen, aber unabdingbar sind.

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Der Rechenschaftsbericht im vollen Wortlaut PDF 87,5 KB

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